Der Kunde: Six Degrees

Der führende Technologiedienstleister Six Degrees bietet integrierte gemanagte Datendienste, die Menschen, Standorte und Cloud vernetzen. Six Degrees genießt weltweit das Vertrauen für den Betrieb hochverfügbarer geschäftskritischer Technologien und stellt Innovationsplattformen für das Hosting von Anwendungen und Websites bereit. 

Six Degrees nutzt die technische Expertise der Gruppe, um für seine Partner nachhaltige Geschäftserfolge zu erzielen – getragen von den Kompetenzen seiner Mitarbeiter. Mit der klaren Definition von IT- und Infrastrukturanforderungen unterstützt Six Degrees seine Kunden dabei, erfolgreiche Unternehmen und Organisationen im öffentlichen wie im privaten Sektor zu entwickeln. 

Ob beim Schutz von Patientendaten, beim Betrieb im Einzelhandel oder bei der Bereitstellung von IT-Disaster-Recovery-Services – die 1.000 Racks von Six Degrees in Rechenzentren tragen in zahlreichen Branchen zur Sicherstellung geschäftskritischer Prozesse bei. Mit 4 Millionen abgerechneten Gesprächsminuten pro Tag ermöglicht Six Degrees Spendenaktionen von Wohltätigkeitsorganisationen, unterstützt den Handel von Banken und die Abrechnung professioneller Dienstleistungen.

Ziele und Erfordernisse

Vor dem Hintergrund seines Rufs für Stabilität und Zuverlässigkeit verlangte Six Degrees nach einer hochverfügbaren Energieinfrastruktur, um die Erwartungen seiner Kunden zu übertreffen. Six Degrees ist in einem Umfeld sich ständig und dynamisch wandelnder Technologie tätig. Deshalb ist ein 24/7-Support für das Unternehmen und seine Partner entscheidend. 

Mit der Integration smarter Technologien in die Infrastruktur von Rechenzentren gewinnt Six Degrees ein einzigartiges Verständnis für Standorte, Gebäude und Prozesse. Dank dieser neuen Vernetzung und einer einheitlichen Übersicht über alle Betriebsparameter lassen sich Energieverbrauch, Kosten und Emissionen senken und Ressourcen effizienter einsetzen.

Um effizientere Rechenzentren zu schaffen, musste Six Degrees ein tiefgreifendes Verständnis darüber entwickeln, wie Ressourcen genutzt werden – und wie diese Ressourcen überwacht und verwaltet werden. Durch die präzise Messung und zentrale Überwachung des Energieverbrauchs lässt sich die Effizienz über alle Standorte hinweg verbessern. Von entscheidender Bedeutung ist die Erfordernis, zentrale Betriebsparameter präzise und in Echtzeit überwachen zu können, um virtuelle und physische Anomalien sofort zu erkennen und zu beheben. So wird maximale Verfügbarkeit erreicht, und die Betriebskosten werden gesenkt. 

Angesichts steigender Energiepreise und begrenzter Flächen stehen Leistungsdichte und Optimierung der Infrastruktur besonders im Fokus, zumal die Stromkosten eines Rechenzentrums die Kosten für die erbrachte Rechenleistung übersteigen können. Besonders die Pumpen der Kälteanlage eines Rechenzentrums sind sehr leistungshungrig und tragen erheblich zum Strombedarf neben der eigentlichen IT bei. Durch die Optimierung der Pumpenleistung lassen sich die Betriebskosten deutlich senken und der PUE-Wert der Einrichtung verbessern.

Die Lösungen

Ein System, das speziell für diese Anforderungen entwickelt wurde, ist Diris Digiware von Socomec. Es unterstützt Manager von Rechenzentren dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Diris Digiware bietet ein vollständig digitales Messkonzept für mehrere Stromkreise, das sofort einsatzbereit ist und eine einheitliche Anzeige für alle Kreise bereitstellt. Das kompakte und schnell installierbare System ermöglicht die präzise und effektive Zählung, Messung und Überwachung der Stromqualität. Es ist beliebig skalierbar und kann Tausende Anschlussstellen vom Haupteinspeisepunkt bis zum IT-Rack überwachen. Eine modulare Stromverteilung bildet die Grundlage für eine effektive Stromüberwachungslösung in Rechenzentren. Das moderne benutzerfreundliche System unterstützt Manager von Rechenzentren dabei, den Energieeinsatz effizienter zu steuern und flexibel auf sich ändernde Leistungsanforderungen zu reagieren. 

Diris Digiware von Socomec bietet eine Genauigkeit der Klasse 0,5 nach IEC 61557‑12 von 2 bis 120 % des Nennstroms des Sensors.

„Durch die Nachrüstung des Digiware B-30 in einer der drei Serverhallen – jeweils mit zwei Pumpenaggregaten ausgestattet – konnten wir den Stromverbrauch dieser Halle überwachen und messen und somit umfassende Einblicke in die Energieeffizienz gewinnen. Jetzt können wir bei Anpassungen eindeutig feststellen, dass sie Wirkung zeigen, und darauf aufbauend langfristig bessere Entscheidungen treffen.“

Timothy Arnold,

Technology Director bei Six Degrees

Die Vorteile des Systems

Schnelle Nachrüstung ohne Betriebsunterbrechung

Timothy Arnold, Technology Director bei Six Degrees, legte das Digiware-Produktsortiment von Socomec für diverse kritische Einsatzbereiche fest.

Six Degrees setzt zudem modulare Digiware-Lösungen wie I-30 und U-30 ein, um an einem Standort mehr Stromkreise effizient zu überwachen.

Arnold erläutert: „Bei der früheren In-Rack-PDU-Überwachung kam es mehrfach zu Ausfällen, weil ältere Geräte bei höheren Temperaturen liefen, für die sie nicht ausgelegt waren. Wir konnten Digiware im laufenden Betrieb nachrüsten – und das ohne Unterbrechung des Betriebs – sodass die Umrüstung aus Kundensicht völlig unbemerkt blieb. 

In dieser Situation erwies sich die Modularität der Digiware-Lösung als besonders vorteilhaft.

Da Digiware in der 3-Phasen-PDU statt direkt im Rack montiert wird, konnten wir die Lösung nach und nach ausbauen, anstatt sie sofort für alle Racks bei allen Kunden einzuführen – was den Investitionsaufwand deutlich senkte.“

„Zudem erfolgte die Installation äußerst schnell; tatsächlich dauerte das Auspacken der Geräte länger als die eigentliche Montage.“

Kälteanlagen effizient betreiben – Energieverbrauch senken

Arnold erläutert: „Wir müssen zudem ein besseres Verständnis der spezifischen Stromnutzung innerhalb einer Einrichtung entwickeln. Bisher konnten wir zwar den Stromverbrauch eines Gebäudes insgesamt erfassen, waren aber nicht in der Lage, die Stromnutzung einzelner Serverhallen innerhalb des jeweiligen Gebäudes zu überwachen – einschließlich verschiedener Pumpenaggregate. Zuvor war es nicht möglich, die Leistung und den Energieverbrauch der Kälteanlagen systematisch zu optimieren.“

„Dank der Nachrüstung des Digiware B-30 in einer der drei Serverhallen – jeweils mit zwei Pumpensätzen ausgestattet – können wir den Stromverbrauch dieser spezifischen Serverhalle überwachen und messen. Wir wissen jetzt wesentlich besser, wo und wie wir die Energieeffizienz optimieren können. Jetzt können wir bei Anpassungen eindeutig feststellen, dass sie Wirkung zeigen, und so langfristig fundiertere Entscheidungen treffen. Darüber hinaus können wir neben der Ermittlung des Energieverbrauchs einer bestimmten Halle den Verbrauch sogar bis auf einzelne Pumpenaggregate herunterbrechen und beispielsweise feststellen, ob eines stärker belastet wird als das andere.“

„Da Digiware als eigenständiges Modul direkt in den Schaltschrank eines Pumpenaggregats installiert wird, gestaltete sich die Integration äußerst einfach. Um Digiware B-30 zu installieren, sind weder mehrere Steuerungen noch ein größeres System erforderlich. Es kann in einer isolierten Umgebung und direkt in die Endkomponente installiert werden – ohne komplette Module. Der erste Testlauf war so erfolgreich, dass wir die Lösung nun auch in den beiden anderen Serverhallen einführen.“

Diese detaillierte Überwachung bietet einen großen Nutzen für Colocation-Rechenzentren, deren Betriebsumgebungen sich permanent weiterentwickeln. Umgekehrt können Systeme mit geringerem Stromverbrauch zusammengelegt werden, was die Energieeffizienz verbessert und indirekt die Betriebskosten für den Anbieter oder den Endnutzer senkt.

Die Vorteile

„Wir testen Digiware auch in weiteren Szenarien – beispielsweise, um die Effizienz von USV zu ermitteln. Ich nutze Digiware derzeit als Energiemessgerät – eine sehr kostengünstige Lösung, die mir erhebliche Einsparungen gebracht hat“, sagt Arnold. 

„Dank genauer und zuverlässiger Daten in all diesen Bereichen können wir jetzt besser entscheiden, wie wir unsere Einrichtungen optimieren – insbesondere hinsichtlich Energieeffizienz und der Erfüllung der Ziele des Klimaschutzabkommens. Wir können unsere Investitionen gezielter einsetzen, da wir den Energieverbrauch besser verstehen. Dabei erfolgt die Überwachung ohne jegliche Ausfallzeiten.“

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Vorteile von DIRIS Digiware

Schnelle Nachrüstung ohne Betriebsunterbrechung
Für den Kunden nicht bemerkbarer Austausch
Schnelle Installation
Für dynamische und sich kontinuierlich wandelnde Umgebungen geeignet
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