Senkung der Betriebskosten

Steigende Energiekosten und ein hoher Flächenbedarf führen dazu, dass sich jede Einrichtung auf Effizienz und Auslastung konzentriert – und auf eine Reduzierung der Betriebskosten.

Durch die Implementierung von Systemen zur Stromzählung und -überwachung lassen sich elektrische Parameter und Verbrauch nun bis auf Geräteebene verwalten, wodurch potenzielle Stromprobleme identifiziert, greifbare Kosteneinsparungen erzielt und Rechnungsbeträge gesenkt werden – was sich vom ersten Tag an direkt auf den Gewinn auswirkt.

 

Management des Rechenzentrums vereinfachen

 

Messung der PUE (Power Usage Effectiveness) dank Mess- und Überwachungssystemen

 

Die Energieeffizienz eines Rechenzentrums bemisst sich anhand seines PUE-Werts (Power Use Effectiveness, Effektivität des Stromverbrauchs). Diese Kennzahl ist für den Betreiber von wesentlicher Bedeutung und ermöglicht es ihm, sein Rechenzentrum zu klassifizieren.

PUE, eine Leistungskennzahl

Der PUE-Wert ist definiert in „EN 50600-4-2: Einrichtungen und Infrastrukturen von Rechenzentren, Teil 4-2: Kennzahl zur eingesetzten Energie“.

Der PUE-Wert steht für das Verhältnis zwischen dem Gesamtenergieverbrauch des Rechenzentrums und für IT-Geräte benötigten Energie.

Für eine präzise Beurteilung der tatsächlichen Energieeffizienz eines Rechenzentrums muss sich das Messgerät für den Verbrauch der IT-Server so nah wie möglich an den installierten Geräten befinden.

Der PUE-Wert zeigt spezifische Bereiche mit Verbesserungspotenzial bzgl. Prozessen, Konzipierung und operativer Leistungsfähigkeit auf.

Bei der Konzipierung neuer Rechenzentren wird ein Zielwert festgelegt, der als Zielsetzung im Energiemanagement dient.

Im Jahr 2020 liegt der durchschnittliche PUE-Wert aller Rechenzentren bei 1,6. Die Konzipierung der neuesten Generation von Rechenzentren ermöglicht Werte von weniger als 1,4.

 

Socomec Lösung

Mess- und Überwachungssystem DIRIS Digiware

Das Mess- und Überwachungssystem DIRIS Digiware erfüllt die Anforderungen von EN 50600-4-2, Kategorie PUE3, indem es Verbrauchsmessungen von der Hauptstromversorgung bis zu den Servern berücksichtigt und gewährleistet.

Aufgrund seiner hohen Genauigkeit liefert DIRIS Digiware eine präzise Messung des PUE-Werts. Die Implementierung des DIRIS Digiware Systems in einer Abgriff- oder PDU-Konfiguration für die gesamte Elektroinstallation ermöglicht eine detaillierte Zuordnung der Verbrauchsverteilung und der Verluste im Rechenzentrum.

 

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Stärkung der Stromversorgung und Senkung der Energiekosten dank Energiespeicherung

 

Energiespeicherung eröffnet neue Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz von Rechenzentren, insbesondere im Hinblick auf Kostensenkungen und Systemflexibilität.

Die Vorteile von Energiespeicherung verstehen

Die Einrichtung eines Energiespeichersystems bietet viele Möglichkeiten.

Der Eigenverbrauch aus der Produktion erneuerbarer Energie am Standort, z. B. Solar- oder Windkraft, verringert die Stromrechnung.

Bei der Leistungsbegrenzung in Spitzenzeiten, dem sogenannten Peak Shaving, werden die Netzbetreiber gegen einen finanziellen Ausgleich dabei unterstützt, das Netz zu stabilisieren. Dieser Service wird in Ländern wie Deutschland oder den USA bereits angeboten.

So wird eine Notstromversorgung zur Verfügung gestellt, die Dieselgeneratoren ganz oder teilweise ersetzt, wenn die Lasten im autonomen Modus von der USV versorgt werden.

 

Socomec Lösung

SUNSYS HES L

Das Speichersystem SUNSYS HES L besteht aus einem bidirektionalen Speicherwandler und Batterien und kann für verschiedene Services zur Optimierung der Energieeffizienz von Rechenzentren eingesetzt werden. Diese Services können entweder über die integrierte Automatik im Speichersystem gesteuert werden oder mit einer Drittanbieter-Software, die über eine Schnittstelle mit SUNSYS HES L verbunden ist.