22 april 1922

Joseph Siat, Ingenieur, gründet die Firma "Société des Ateliers de Constructions Électromécaniques du Bas-Rhin". Das Unternehmen mit Sitz in Benfeld stellt Schalter, Sicherungen, Schmelzsicherungen, Klingeln, Grillgeräte sowie Abzweigdosen aus Blech und lackiertem Karton her.

1945

Tod von Joseph Siat. Seine Söhne übernehmen die Firma: Pierre kümmert sich um die technische Leitung, während Maurice das Management und die kaufmännische Leitung übernimmt. Das Unternehmen entwickelt eine Produktpalette immer speziellerer Geräte: Umpolschalter, Transformatoren, Regelwiderstände, Hochleistungssicherungen.

1948

Das Unternehmen gibt die Prämie, die auf der Leistung einzelner beruht, auf und schlägt eine Gruppenprämie vor. Diese soziale Innovation, eine Premiere in Frankreich, erhält die absolute Zustimmung der sechzig Angestellten. Der erste Unternehmensausschuss wird ins Leben gerufen.

1953

Die Firma "Société des Ateliers de Constructions Électromécaniques du Bas-Rhin" wird zu SOCOMEC.

Die Entwicklung der Technologien geht mit der sozialen Entwicklung einher: Seit 1955 wendet Socomec das Gesetz zur Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktivitätszuwachs an. Gründung einer Gewerkschaftssektion.

1960

Mit seinen mehr als 150 Mitarbeitern stellt Socomec zunehmend Produkte für industrielle Schaltzwecke her, wie Schränke, Schaltanlagen, Steuerpulte usw.
Die erste integrierte Vertriebsniederlassung wird in Paris eröffnet.

 

1968

Schaffung des Geschäftsbereichs "Elektronik". Das Unternehmen beginnt mit der Vermarktung von leistungsfähigen USVs.
Mit den Arbeitnehmern wird ein "Vertrag zur Gewinnbeteiligung" unterzeichnet.

 

1970

In einer neuen Produktionsanlage werden Montage- und Schneidewerkstätten sowie Lagerräume zusammengefasst. Die Mitarbeiterzahl beträgt jetzt 200.

1972

Einführung der EDV im Unternehmen. Im gleichen Jahr werden die ersten unterbrechungs- freien Stromver- sorgungen von Socomec entwickelt.

1974

In Belgien wird eine Filiale eingerichtet. Der SIRCO-Schalter wird entwickelt. Er wird zum treibenden Motor für die geschäftliche Entwicklung des Unternehmens.

1977

Der Vorstandsvorsitzende Pierre Siat geht in Rente. Sein Bruder Maurice Siat übernimmt seine Funktionen.

1978

Beginn des Geschäftsbereichs "Turbinen" mit der Herstellung von Turbogeneratoren- sätzen.

 

1979

Socomec und sein leistungsfähiges Versuchslabor beteiligen sich an der Gründung des Verbands der französischen Versuchsstationen für elektrische Anlagen (ASEFA), der vom Nationalen Versuchsnetzwerk (RNE) zugelassen wird.

1982

Gründung eines neuen Werks in Huttenheim zur Fertigung der unterbrechungsfreien Stromversorgungen.
Unter der Leitung von Bernard Steyert, Benoît Siat und Jacques Siat (den drei Enkeln von Joseph Siat) entwickelt sich das Unternehmen weiter.
Die Firma erhält die ersten Zertifizierungen für ihre Produkte: RAQ 3 (militärische Zertifizierung) im Jahre 1984 für die neue Produktpalette der USV A2S 80; dann 1987 RAQ 2 für die Serie A2S 92.

 

1987

Der Geschäftsbereich "Turbinen" wird eingestellt.

1989

Bernard Steyert wird zum Generaldirektor des Unternehmens ernannt.
Die Unternehmenskultur öffnet sich dem Mäzenatentum. Seit 1991 veranstaltet das Unternehmen in seinen Werken regelmäßig Konzerte und Ausstellungen, um ein günstiges Klima für die Entwicklung von Ideen und Initiativen zu schaffen.

1992

Gründung von zwei Tochtergesellschaften in Deutschland, einer Tochtergesellschaft in Spanien und einer Vertriebsniederlas- sung in Kuala Lumpur.

Einführung des Multifunktionsmessgeräts DIRIS, das zu einem Marktstandard wird.

 

 

1993

Gründung einer Tochtergesellschaft in England.

 

1994

Das Unternehmen führt eine Initiative für mehr Fortschritt, basierend auf einer besseren Zusammenarbeit aller Teams, ein. Konkrete Maßnahme: Die Mitarbeiter werden am Firmenkapital beteiligt.
Alle Aktivitäten im Bereich der Apparaturen verfügen über die ISO 9002 Zertifizierung. Im Bereich der USV Anlagen kommt die Anlage mit 400 kVA mit IGBT auf den Markt und findet einen der renommiertesten Abnehmer: Der Flugzeugträger Charles-de-Gaulle mit Kernreaktor und Frequenzwandlern.

1995

Gründung einer Tochtergesellschaft in Italien.
Der Geschäftsbereich USV erhält die Zertifizierung nach ISO 9001. Im darauffolgenden Jahr gilt diese Zertifizierung auch für die kaufmännischen Niederlassungen.

 

1996

Die industriellen Strukturen werden überdacht. Die Fertigung wird auf "just in time" mit autonomen "Fertigungsinseln" umgestellt.
Socomec wird zum Wachstumssieger gewählt und gewinnt den Preis Usine Nouvelle. Gründung einer Tochtergesellschaft in Thailand und einer Vertriebsniederlassung in China.

 

1997

Gründung einer zweiten Tochtergesellschaft in England.
Die neuen Informationstechnologien fassen im Unternehmen Fuß. Socomec stellt von zentraler EDV auf die offenere, reaktionsschnellere und effizientere Netzwerktechnik um.
In Anwesenheit des französischen Finanz- und Wirtschaftsministers Jean Arthuis wird ein Mittagessen mit Debatte zum Thema Euro veranstaltet. Socomec gewinnt den regionalen Hauptpreis für Exporte.
Socomec konnte die erste regionale Trophäe für Export in Empfang nehmen.

1998

Integration des italienischen Partners Sicon, der auf unterbrechungsfreie Stromversorgungen mit niedriger Leistung spezialisiert ist, in die Unternehmensgruppe Socomec.
Nach sieben Jahren profitabler Partnerschaft beschließen die beiden Firmen, ihren Weg gemeinsam zu gehen.
Die Unternehmensgruppe wird um je eine Tochtergesellschaft in Slowenien und in Singapur erweitert.
Die Vertriebsniederlassung in Kuala Lumpur schließt ihre Pforten, um sich in Bangkok niederzulassen.
Socomec erhält die regionale Trophäe für Innovation, die vom nationalen Institut für industrielles Eigentum verliehen wird.

 

1999

Gründung einer Tochtergesellschaft in Indien und in Argentinien.
Das Werk zur Fertigung von USV Anlagen verfügt über 5300 m2.
Die erste Internetseite des Konzerns wird in das WEB gestellt.

2000

Das Versuchslabor vergrößert sich und umfasst nun einen Turbogenerator, der der Plattform 100 kA (Kurzschluss) ermöglicht. Dieses wird so zum zweiten französis- chen Labor, was Versuche mit elektris- cher Leistung anbelangt.
Markteinführung des USV Systems DELPHYS DS von 80 bis 200 kVA, der auf dem Markt als Referenz gelten wird.
Das Unternehmen verringert die Wochenstundenzahl auf 35.

 

2001

Markteinführung der neuen Reihe von modularen USV Anlagen MODULYS von 1,5 bis 24 kVA.

 

2002

Die Bauarbeiten für eine 5.200 m² große Produktionsanlage in Tunesien beginnen.
Eröffnung einer neuen Filiale in den Niederlanden.

2003

Markteinführung von ATYS, einem neuen Konzept von Modularumschaltern, wodurch sich Socomec als einer der weltweiten Führer in diesem Bereich etabliert.

Die Zertifizierung ISO 9001 Version 2000 wird in beiden Geschäftsfeldern erreicht. In China wird ein Repräsentationsbüro eröffnet.
Der Verwaltungsrat von Socomec SA öffnet sich für drei externe Verwalter.

2004

Mit der Einführung der neuen USV Systeme MASTERYS (8 bis 90 kVA) und DELPHYS MX (250 bis 500 kVA) wird die USV-Palette fast vollständig erneuert.
Socomec erhält den höchsten Preis nach einer Marktforschung durch Frost & Sullivan zum Kundenservice der dreizehn weltweit bekanntesten USV-Hersteller.
Einrichtung von Vertriebsniederlassungen in Indien und Spanien.

 

2005

Eröffnung eines Repräsentationsbüros in Moskau und einer Verkaufsniederlassung in China.

 

2006

Der Konzern schützt die Arbeitsplätze in Europa und verbessert die internationale Wettbewerbsfähigkeit durch die industrielle Organisation in Hauptzentren. Im Elsass wird eine europäische Logistikplattform mit 6000 m2 eröffnet und in Italien wird der Bau eines neuen Werks eingeläutet.

Eröffnung von Vertriebsniederlassungen in Dubai und Portugal. Einrichtung von Filialen in China und Thailand.

Socomec UPS erhält den von Frost and Sullivan vergebenen Innovationspreis 2006.

2007

Der Socomec-Konzern feiert sein 85-jähriges Bestehen und nutzt die Gelegenheit zur Vorstellung seines weiterentwickelten Logos. In China wird ein Jointventure zur Herstellung von kleinen Schaltern vor Ort gegründet.
Vorstellung der ersten Palette von Wechselrichtern mit Online-Doppelwandlung von 120 bis 200 kVA mit dem besten Wirkungsgrad des Marktes: 96 % garantiert.


Eine neue Palette mehrpoliger, modularer und modulierbarer Lasttrennschalter mit manueller Steuerung wird vorgestellt: SIRCO M und SIRCO MV.

 

 

2008

Mit der Übernahme des französischen Unternehmens TCT erwirbt der Socomec-Konzern neues Spitzen-Know-how im Bereich Magnetismus.
Der Geschäftsbereich Wechselrichter stellt die neue Palette „Green Power“ vor und der Geschäftsbereich Geräte erhält den JANUS-Preis für Industriedesign für die Griffpalette Typ S.
Gründung einer neuen Filiale in Boston.
Das tunesische Werk wird nach ISO 9001 v2000 zertifiziert.
Als kulturell engagiertes Unternehmen betätigt sich Socomec als Mäzen für die Renovierungsarbeiten an den Fenstern der Kathedrale von Straßburg.

2009

Eröffnung einer neuen Produktionseinheit für Wechselstromrichter für den chinesischen Markt in Shanghai.
Einrichtung von Filialen in Australien, Slowenien, Vietnam und den USA.
Zertifizierung der Werke von Socomec UPS im Elsass und in Italien gemäß ISO 14001.
Als Reaktion auf die Entwicklung des Solarmarktes wird im Konzern ein neuer Geschäftsbereich gegründet: Socomec Solar. Als erstes Angebot wird eine Palette von Solarwechselrichtern von 2 bis 200 kW auf den Markt gebracht.

2010

Eröffnung einer Filiale in Rumänien.
Im Alter von 44 Jahren wird Ivan Steyert zum Vorstandsvorsitzenden der Socomec Group ernannt und löst Bernard Steyert ab. Er will den Konzern verantwortungsvoller, offener und engagierter gestalten.
Das italienische Werk des Konzerns wird mit einer Solaranlage mit modernster Technik ausgerüstet, um die hergestellten Solarwechselstromrichter zu testen und den Stromverbrauch zu reduzieren. Hierbei handelt es sich um eine konkrete Maßnahme zur Umsetzung des Ziels einer nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens.
In Kontinuität mit der wichtigen Entwicklung des Konzerns in Asien und insbesondere in China nimmt Socomec an der Expo in Shanghai teil…

Einführung der Baureihe Delphys MX 800 und 900 kVA mit den für diese Online-Doppelwandlermodus-Nennleistungen kompaktesten USV auf dem Markt.
Socomec engagiert sich weiterhin als Kultursponsor und beteiligt sich im Rahmen der Stiftung der Université de Strasbourg an der Einrichtung eines Lehrstuhls für Kreativitätsmanagement.

2011

Einführung des Produktangebots für Energieeffizienz.
Gewinner der Auszeichnung „Eigentümer- und familiengeführte Unternehmen“ 2011.

2012

Einführung der neuen USV-Produktreihe Green Power 2.0.
Socomec USV gewinnt mit seiner Green Power-Serie den Frost & Sullivan Innovationspreis 2011 für die beste Technologie.

2014

Einweihung des Industrie- und Logistikzentrums (CIL), das die Expertise von Socomec im Bereich energieeffizienter „intelligenter“ Gebäude unter Beweis stellt.
Das „Lernzentrum“ des Unternehmens wird in Benfeld eröffnet.
Socomec unterzeichnet die Charta der Vielfalt gegen Diskriminierung und für Chancengleichheit.
Socomec tritt „Electriciens sans frontières“ bei und bietet Gemeinden, die noch keinen Zugang zu Elektrizität haben seine Expertise an.
Das Unternehmen erhält die Auszeichnung „Happy Trainees“.

2015

Einweihung des neuen Tesla Power Lab.
Der Konzern veröffentlicht seine erste CO₂-Bilanz.
In der Elfenbeinküste wird ein Geschäftsbüro eröffnet.

2016

Das Schweizer Unternehmen UPS Technologies fusioniert mit der SOCOMEC Group.
Das italienische Unternehmen ALGODUE fusioniert mit der SOCOMEC Group.
Socomec startet eine neue Reihe von Sponsorenaktivitäten mit dem Unterlinden-Museum in Colmar.
Das Unternehmen erhält erneut eine Auszeichnung von Frost & Sullivan für die in seinen USV-Anlagen eingesetzte Technologie.
Socomec erhält das Label „Alsace Excellence“ von der elsässischen Agentur für Wirtschaftsförderung „Access Alsace“.
Socomec wird Mitglied der Forschungsstelle zur Energiewende der GEM Foundation.
Socomec nimmt am zweiten „Hacking Industry Camp“ in Straßburg teil und erhält 5 Auszeichnungen.
Socomec tritt dem „Club des locomotives du KM0“ in Mülhausen bei, der die Digitalisierung im Dienste der Energiewende begünstigt und die Kandidatur von French Tech als „Industrie der Zukunft“ unterstützt.
Socomec unterzeichnet eine Partnerschaft mit der gemeinnützigen Organisation „Nos Quartiers ont du Talent“ (Unsere Nachbarschaft hat Talent).
Socomec erreicht das „Ecovadis Gold Recognition Level“ für die Leistungsfähigkeit seiner Strategie zur nachhaltigen Entwicklung (5 % der bewerteten Unternehmen).
Socomec unterzeichnet die Charta „Relations Fournisseur Responsables“ (Verantwortungsvolle Lieferantenbeziehungen).
In Algerien wird ein Geschäftsbüro eröffnet.
Der Produktionsstandort Huttenheim erhält die Zertifizierung gemäß ISO 50 001.